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30.10.2025

Interview mit Frederik Rahn (SV Eintracht-Trier)

Triers Frederik Rahn: "Bei uns tanzt keiner aus der Reihe"

Frederik Rahn, Neuzugang beim SV Eintracht-Trier, hat in der Regionalliga Südwest bislang alle Spiele für seinen Klub absolviert. Für den 21-jährigen Abwehrspieler und seine Teamkollegen steht am Samstag, 14 Uhr, das Auswärtsspiel beim KSV Hessen Kassel auf dem Programm. Nach dem jüngsten Auswärtssieg bei Kickers Offenbach (2:1) will das Team aus Deutschlands ältester Stadt nun möglichst nachlegen.

Im Interview der Woche spricht der Abiturient, der an der Fernhochschule in Potsdam Sportmanagement studiert, über sein erstes Saisontor, den kommenden Gegner und seine persönlichen Ziele.

Am Samstag steigt die Partie beim KSV Hessen Kassel. Mit einem Sieg könntet Ihr den Anschluss an die Spitzengruppe halten. Was für eine Partie erwartest Du, Frederik?

Frederik Rahn: Ich erwarte - wie schon bei unserem 2:1-Sieg in Offenbach - erneut ein Spiel vor zahlreichen Zuschauern. Wir müssen wieder sehr viel Mentalität zeigen und zunächst versuchen, so lange wie möglich die Null zu halten.

Worauf wird es in Kassel besonders ankommen?

Rahn: Wenn wir ähnlich effektiv sind wie zuletzt in Offenbach und in der Defensive gut gegen den Ball arbeiten, bin ich guter Dinge. Wir werden mit Selbstvertrauen, Leidenschaft und großen Willen die Aufgabe annehmen.

Tabellarisch liegt die Eintracht auf Platz sieben. Was ist in dieser Saison möglich?

Rahn: Der Verein und der Trainer möchten die Entwicklung des Teams vorantreiben. Ich möchte immer das Maximum herausholen, im besten Fall bis zum Schluss oben mitmischen und mit dem SV Eintracht-Trier so viele Siege wie möglich feiern.

In der vorherigen Saison hattest Du noch für den aktuellen Tabellenführer SGV Freiberg Fußball gespielt. Wie kam es zum Wechsel nach Trier?

Rahn: In der letzten Saison hatte ich im Duell mit dem SV Eintracht-Trier eine gute Leistung gezeigt und unter anderem mit einer Torvorlage auf mich aufmerksam gemacht. Daraufhin haben mich Trainer Thomas Klasen und Sportdirektor Daniel Hammel kontaktiert. Die Gespräche waren super, haben mich überzeugt. Daher musste ich nicht lange überlegen.

Welche Gründ sprachen für den SV Eintracht-Trier?

Rahn: Vor der Vertragsunterschrift war ich mit meiner Familie nach Trier gereist, alle waren von der Stadt begeistert. Beim SGV Freiberg Fußball hatte ich nicht so viele Einsatzzeiten, war unzufrieden. Der Verantwortlichen des SV Eintracht-Trier haben mir eine gute Perspektive aufgezeigt.

Im heimischen Stadion ist das Team eine Macht, auswärts habt Ihr dagegen zuletzt mit dem 2:1-Erfolg bei Kickers Offenbach den ersten Dreier geholt. Warum hattet Ihr Euch zuvor auf fremden Plätzen so schwer getan?

Rahn: Wir haben aus meiner Sicht auch auswärts oft nicht schlecht gespielt. Immer wieder brachten uns jedoch individuelle Fehler, die zu Gegentoren geführt hatten, vom Weg ab. Nach dem ersten Auswärtssieg in Offenbach können wir jetzt aber mit einem guten Gefühl nach Kassel fahren, um dort möglichst die nächsten Punkte zu holen.

Was zeichnet die Mannschaft besonders aus?

Rahn: Der Zusammenhalt und die mannschaftliche Geschlossenheit sind bei uns stark ausgeprägt. Zu Beginn der Vorbereitung hatten wir in Luxemburg als Teambuildings-Maßnahme eine Kanu-Tour organisiert, unternehmen nach den Heimspielen auch privat viel zusammen. Bei uns tanzt keiner aus der Reihe, alle ziehen an einem Strang.

Du hast bislang alle Saisonspiele absolviert. An welche Partie erinnerst Du Dich am liebsten?

Rahn: Im Derby gegen den FC 08 Homburg, das wir 2:0 gewonnen hatten, ist mir vor knapp 4.000 Fans mein ersten Regionalliga-Tor gelungen. Der Ball war mir vor die Füße gefallen, ich musste ihn nur noch über die Linie drücken.

Wie sehen Deine persönlichen und sportlichen Ziele aus?

Rahn: Ich möchte mein Studium erfolgreich abschließen und mich sportlich weiter verbessern. In den letzten Jahren habe im mich stetig weiterentwickelt. Ich habe mich im mentalen Bereich gesteigert und versucht, meine Schwächen abzustellen. Wenn ich als Stammspieler weiterhin permanent meine Leistung abrufe, sehe ich gute Chancen, dass ich meinem Traum von einer möglichen Profikarriere noch verwirklichen kann.

Autor: Peter Haidinger/MSPW



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