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06.05.2026

Vorschau 33. Spieltag

Super-Samstag mit neun Spielen: Vizemeister Freiberg trifft auf Sandhausen

Die Regionalliga Südwest steuert mit großem Tempo auf ihr Finale der Saison 2025/2026 zu. Am Samstag (ab 14 Uhr) geht der 33. und damit vorletzte Spieltag geschlossen über die Bühne. Alle wichtigen sportlichen Entscheidungen sind zwei Runden vor Schluss bereits gefallen.

Die SG Sonnenhof Großaspach wird nach dem Spiel der Woche gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz offiziell von der Regionalliga Südwest als Meister geehrt. Anschließend findet die große Aufstiegsparty auf dem Vorplatz der Arena statt. Die Mannschaft wird sich zunächst auf dem Balkon präsentieren und sich dann unter die Fans mischen, um gemeinsam zu feiern.

Vizemeister SGV Freiberg Fußball hat gleichzeitig Heimrecht gegen den SV Sandhausen. Die beste Ausgangslage im noch offenen Rennen um den dritten Rang hat der TSV Steinbach Haiger, der beim KSV Hessen Kassel zu Gast ist. Der punktgleiche Verfolger FSV Frankfurt steht der zweiten Mannschaft des 1. FSV Mainz 05 gegenüber, die nur einen Punkt weniger auf dem Konto hat.

Der FC 08 Homburg empfängt ebenfalls am Samstag (ab 14 Uhr) den bereits feststehenden Absteiger FC Bayern Alzenau. Mit dem TSV Schott Mainz und der TSG Balingen Fußball treffen zwei weitere künftige Oberligisten im direkten Duell aufeinander. Schlusslicht Bahlinger SC bekommt es in seinem zumindest vorerst letzten Regionalliga-Heimspiel mit dem SV Eintracht-Trier zu tun. Der FC-Astoria Walldorf steht den Stuttgarter Kickers gegenüber. Außerdem ist Kickers Offenbach beim SC Freiburg II gefordert.

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SGV Freiberg Fußball - SV Sandhausen
Für den Tabellenzweiten SGV Freiberg Fußball geht es am Samstag (ab 14 Uhr) gegen den SV Sandhausen um einen erfolgreichen Heimabschluss. In den beiden vorausgegangenen Partien vor eigenem Publikum war das Team von Trainer Kushtrim Lushtaku jeweils leer ausgegangen. Zum Teambuilding waren ein Teil der SGV-Mitarbeiter mit der ersten Mannschaft auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Ab der kommenden Saison gehören die aus der U 19 aufrückenden Joel Malungo und Adam Krstanovic zum Kader. "Es freut uns besonders, dass wir Spieler aus unserer eigenen Jugend hochziehen können", sagt der Sportliche Leiter Mario Estasi. "Das spricht für die sehr gute Arbeit im Nachwuchsbereich und zeigt, welchen Weg wir als Verein gehen wollen." Die abschließende Partie vor eigenem Publikum wird der gesperrte Tim Schmidt (Gelb-Rote Karte) verpassen.
Der SV Sandhausen musste am zurückliegenden Wochenende das Ende einer Erfolgsserie hinnehmen. Nach vier Siegen nacheinander klappte es für den ehemaligen Zweitligisten im Heimspiel gegen den bereits abgestiegenen TSV Schott Mainz (0:1) nicht mit etwas Zählbarem. Weil sich Niklas Tarnat dabei kurz vor der Pause die Rote Karte eingehandelt hatte, muss der Mittelfeldspieler nun pausieren. "Wir hätten gerne unsere Siegesserie fortgesetzt, haben jetzt aber noch zwei Gelegenheiten dazu", geht der Blick bei Interimstrainer Kevin Stotz nach vorne. An das Hinspiel gegen den SGV Freiberg Fußball (1:0) hat der SVS gute Erinnerungen.

FSV Frankfurt - 1. FSV Mainz 05 II
Im Spiel gegen die zweite Mannschaft des 1. FSV Mainz 05 steht Tim Görner am Samstag (ab 14 Uhr) letztmals in einem Heimspiel als Trainer des FSV Frankfurt an der Seitenlinie. Der 30-Jährige, der auf Elias Adam Breir (Gelb-Rote Karte) verzichten muss, hatte im März angekündigt, seinen auslaufenden Vertrag nicht mehr zu verlängern. Seit 2016 war Görner zunächst für mehrere Nachwuchsteams verantwortlich, ehe er nach knapp einer Saison als Co-Trainer der ersten Mannschaft im März 2022 als Chefcoach übernahm. Mit Victor Kleinhenz, der in der Saison 2024/2025 den 1. FC Schweinfurt 05 zum Aufstieg in die 3. Liga geführt hatte, steht sein Nachfolger schon parat. "Gemeinsam mit der Mannschaft und dem Umfeld möchte ich hier etwas mitgestalten und den eingeschlagenen Weg fortsetzen", so Victor Kleinhenz. "Dafür wurde in den letzten Jahren eine tolle Basis geschaffen - großen Respekt dafür an meinen Vorgänger und alle Beteiligten."
Die zweite Mannschaft des 1. FSV Mainz 05 konnte - trotz einiger personeller Sorgen - dem Tabellenführer und Meister SG Sonnenhof Großaspach ein 0:0 abtrotzen. "Die Jungs waren mit dem Ball sehr variabel und gegen den Ball mutig und griffig", war Trainer Benjamin Hoffmann vor allem mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden. "In der zweiten Hälfte war Großaspach dann besser, weil uns irgendwann auch die Körner ausgegangen sind. Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden mit der Leistung der Jungs, weil sie genau den Fight abgeliefert haben, den ich mir vorher von ihnen gewünscht habe." Im Gegensatz zum Hinspiel (0:1) sollen nun Punkte gegen den FSV Frankfurt her.

SC Freiburg II - Kickers Offenbach
Nach einem makellosen Monat April mit fünf Siegen in fünf Spielen muss sich die zweite Mannschaft des SC Freiburg erstmals wieder nach einer Niederlage auf das Heimspiel am Samstag (ab 14 Uhr) gegen Kickers Offenbach vorbereiten. Der Nachwuchs des Bundesligisten hatte beim TSV Steinbach Haiger 1:3 das Nachsehen. "Es war dennoch eine guter Auftritt der Mannschaft, aber wir haben uns nicht belohnt", erklärte Trainer Bernhard Weis, der sein Team nun gegen den OFC aufgrund einer Gelbsperre nicht wie gewohnt betreuen darf. "Wir haben die Chance, die gezeigte Leistung in unserem letzten Heimspiel noch einmal zu bestätigen und dann hoffentlich wieder die Punkte zu holen", so Weis.
Nach dem gesicherten Klassenverbleib hofft Kickers Offenbach auf eine bessere Vorstellung als noch beim 1:1 im Heimspiel gegen den FC-Astoria Walldorf. "Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, waren total verunsichert und haben uns nichts zugetraut", befand Trainer Mark Zimmermann. "Das Unentschieden hat sich Walldorf verdient. Ich hätte mir gewünscht, dass wir die Partie mit unseren erfahrenen Spielern mit aller Macht ziehen. Dazu sind wir aber momentan nicht in der Lage, das zieht sich leider durch die gesamte Saison." Im ersten Aufeinandertreffen mit den Freiburgern holte der OFC ebenfalls ein 1:1.

FC 08 Homburg - FC Bayern Alzenau
Angelo Moro und Kreso Ljubicic werden am Samstag (ab 14 Uhr) in der Partie beim FC 08 Homburg zum vorletzten Mal gemeinsam als Trainergespann des FC Bayern Alzenau an der Seitenlinie stehen. Während der Vertrag von Kreso Ljubicic von Beginn an eine Laufzeit bis zum Ende der Saison 2026/2027 beinhaltete, fällt die zweite Traierstelle nach dem feststehenden Abstieg "dem Rotstift zum Opfer", wie der Verein mitteilte. "Es war eine schöne Zeit mit Alzenau und dem gesamten Team in der Regionalliga", sagt Angelo Moro zu seinem bevorstehenden Abschied. "Es hat einfach Spaß gemacht. Nun bin ich nach allen Seiten offen und freue mich auf mögliche Gespräche mit anderen Vereinen."
Für den FC 08 Homburg verlängerte sich am zurückliegenden Spieltag die Serie ohne Sieg auf vier Begegnungen. Das 0:2 bei den Stuttgarter Kickers war in diesem Zeitraum die zweite Niederlage. "Es war ein schwieriges Spiel, aber wir haben es insgesamt gut gemacht - nur das Ergebnis ist nicht okay", urteilte Trainer Roland Seitz. "Der Gegner war sehr intensiv, dennoch hatten wir vier bis fünf Hochkaräter. Bei so vielen Chancen musst du halt auch mal ein Tor machen. Es ist sehr bitter, dass wir uns nicht belohnen konnten." Im ersten Duell mit dem FC Bayern Alzenau in dieser Saison mussten sich die Saarländer mit einem Unentschieden zufriedengeben (1:1).

KSV Hessen Kassel - TSV Steinbach Haiger
Nael Najjar wird am Samstag (ab 14 Uhr) gegen den TSV Steinbach Haiger nicht zum letzten Mal in einem Heimspiel das Trikot des KSV Hessen Kassel tragen. Der Außenverteidiger, der im Sommer 2014 den Sprung aus der U 19 geschafft hatte und damit der dienstälteste Spieler des Klubs ist, hat seinen Vertrag bis 2028 verlängert. "Gerade in einer Zeit, in der Kontinuität im Fußball keine Selbstverständlichkeit mehr ist, werten wir es als starkes Signal, wenn sich ein Spieler langfristig zu seinem Verein bekennt", erklärt Kassels Sportdirektor Tobias Damm. "Wir sind überzeugt, dass er auch in den kommenden Jahren eine tragende Rolle einnehmen wird." Nicht an der Seitenlinie stehen darf zum Heimabschluss Trainer René Klingbeil, weil er noch eine Rotsperre absitzt.
Der TSV Steinbach Haiger geht mit der Bilanz von vier Siegen in Serie in das hessische Duell im Auestadion. Beim 3:1 gegen die zweite Mannschaft des SC Freiburg ließ sich das Team von Trainer Hüsni Tahiri auch vom zwischenzeitlichen Ausgleich nicht aufhalten. "Es zeichnet momentan unsere Mannschaft aus, dass wir auch nach Gegentoren einfach weitermachen", so der 42-Jährige. "Es war für mich ein verdienter Sieg, wenn man das gesamte Spiel betrachtet. Wir wollen weiter diesen Weg gehen, die letzten zwei Spiele auch total fokussiert angehen und das Bestmögliche herausholen." Im Hinspiel gegen Kassel (1:2) klappte es für Steinbach Haiger nicht mit etwas Zählbarem.

FC-Astoria Walldorf - Stuttgarter Kickers
Nach der erfolgreichen Ligapremiere unter Interimstrainer Kerem Arslan peilen die Stuttgarter Kickers auch am Samstag (ab 14 Uhr) beim FC-Astoria Walldorf die volle Ausbeute an. Gegen den FC 08 Homburg hatten die Kickers 2:0 die Oberhand behalten. "Mit der Intensität war ich von Anfang an sehr zufrieden", so Arslan. "Wir sind gut ins Spiel gekommen und früh in Führung gegangen. Vor der Halbzeit haben wir dann das 2:0 zum richtigen Zeitpunkt erzielt und danach eine sehr erwachsene und fleißige zweite Halbzeit gespielt. Am Ende war der Sieg für mich verdient."
Beim FC-Astoria Walldorf kann Theodoros Politakis im inzwischen siebten Anlauf wieder mithelfen, einen Sieg einzufahren. Das 1:1 bei Kickers Offenbach hatte der Mittelfeldspieler aufgrund seiner zweiten Gelbsperre der Saison verpasst. Seine fünfte Gelbe Karte hatte er vor dem Hinspiel gegen die Stuttgarter Kickers (1:2) kassiert. "Beide Mannschaften strotzten durch die schlechten Ergebnisse in den letzten Wochen nicht gerade vor Selbstvertrauen, aber wir haben nach dem Rückstand nie aufgegeben und uns am Ende für eine couragierte Leistung mit einem verdienten Punkt belohnt", sagte FCA-Trainer Andreas Schön zum Auftritt in Offenbach.

Bahlinger SC - SV Eintracht-Trier
Der Tabellenletzte Bahlinger SC hat vor dem Heimspiel am Samstag ab 14 (Uhr) gegen den SV Eintracht-Trier weitere Personalentscheidungen für die kommende Saison in der Oberliga Baden-Württemberg getroffen. So werden Ron Schweizer, Ferdinand Scholl und Karim El-Abed vor dem Anpfiff verabschiedet. Erhalten bleibt dem BSC dagegen Davino Knappe, der sich am 2. Spieltag das Kreuzband gerissen hatte und an seinem Comeback arbeitet. "Davino bringt eine enorme Qualität mit, auf die wir in dieser Saison leider verzichten mussten", so Sport-Vorstand Walter Adam. "Umso mehr freut es uns, dass er bleibt und wieder im Training steht." Elvir Zukaj verpasst das anstehende Heimspiel aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre.
Der SV Eintracht-Trier musste nach sieben Punkten aus der vorausgegangenen Englischen Woche im Heimspiel gegen den KSV Hessen Kassel (0:2) einen Dämpfer hinnehmen. "Die 15 Prozent, die wir an Emotion, Feuer und Leidenschaft gegen den OFC mehr hatten, konnten wir diesmal in der ersten Halbzeit nicht auf den Platz bringen", meinte Trainer Thomas Klasen. "Die letzte Überzeugung hat einfach gefehlt, das war für mich sehr ernüchternd und enttäuschend. Wir hätten endlich wieder die Top Ten angreifen können. Dennoch wollen wir noch den einen oder anderen Platz klettern." In der ersten Saisonhälfte gewannen die Trierer, die aktuell den 13. Tabellenplatz belegen, nach einem zwischenzeitlichen Rückstand noch 2:1 gegen den BSC.

TSV Schott Mainz - TSG Balingen Fußball
Die TSG Balingen Fußball trifft am Samstag (ab 14 Uhr) beim TSV Schott Mainz zum zweiten Mal nacheinander auf einen Mitabsteiger. Im Heimspiel gegen den Bahlinger SC (1:2) konnte die Serie von nun neun Spielen ohne Sieg noch nicht beendet werden. "In der ersten Halbzeit war der BSC klar spielbestimmend, so dass wir verdient mit einem 0:2 in die Pause sind", gab Trainer Murat Isik zu. "Nach einigen Anpassungen hatten wir dann mehr Ballgewinne und gewonnene Zweikämpfe. Die eine oder andere Chance haben wir uns auch herausgespielt. Schade, dass es nicht gereicht hat." In Mainz soll es nun auch ohne Ivo Colic (zehnte Gelbe Karte) wieder besser laufen.
Der TSV Schott zeigt im Saisonendspurt austeigende Form. Nach dem 3:1 bei den Stuttgarter Kickers legten die Mainzer zuletzt ein 1:0 beim SV Sandhausen nach und haben damit zumindest noch die Möglichkeit, die Saison als bester der vier feststehender Absteiger zu beenden. "Nach der Umstellung auf die Viererkette hatten wir mehr Tempo auf den Außenpositionen. Beide Flügelspieler waren dann auch am 1:0 beteiligt", sagte Cheftrainer Samuel Horozovic. "Erwähnen muss man allerdings die Defensivleistung: Da haben wir gegen gestandene Profis einen nahezu perfekten Job gemacht." An das Hinspiel gegen die TSG Balingen Fußball (1:4) hat der TSV Schott Mainz allerdings keine guten Erinnerungen.

Text: MSPW



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