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26.03.2026

Interview mit Mark Zimmermann (Trainer Kickers Offenbach)

Neuer OFC-Trainer Zimmermann: "Musste nicht lange überlegen"

Trainer Mark Zimmermann, der erst seit wenigen Wochen den Traditionsverein Kickers Offenbach in der Regionalliga Südwest betreut, soll den OFC zum sicheren Klassenverbleib führen. Das Auftaktprogramm des 52-jährigen hätte mit den Spielen gegen den Tabellenzweiten SG Sonnenhof Großaspach, Ligaprimus SGV Freiberg Fußball und am kommenden Samstag (28. März) ab 14 Uhr im Spiel der Woche gegen den SV Sandhausen kaum schwieriger ausfallen können.

Nach Niederlagen gegen die beiden Top-Teams verpassten Zimmermann und sein Team zuletzt im Hessenpokal-Halbfinale gegen den Ligakonkurrenten SG Barockstadt Fulda-Lehnerz (2:3 nach Elfmeterschießen) die Teilnahme am Finaltag der Amateure und damit die Chance auf die Qualifikation für den DFB-Pokal denkbar knapp. Im Interview spricht Zimmermann über klare Strukturen, Stabilität und zu viele Gegentore.

Hallo Mark! Am Samstag steht für den OFC das Heimspiel gegen den SV Sandhausen an. Wie zuversichtlich bist Du, dass die Punkte am Bieberer Berg bleiben?

Mark Zimmermann: Die Leistung, die wir im Hessenpokal-Halbfinale gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnert gezeigt hatte, stimmt mich zuversichtlich. Wir haben in der Defensive ganz wenig zugelassen und uns eine Vielzahl an Chancen herausgespielt, die wir leider nicht verwertet haben.

Der SVS belegt nach dem Abstieg aus der 3. Liga nun Platz sieben. Wie schätzt Du den Gegner ein?

Zimmermann: Der SV Sandhausen ist individuell sehr stark besetzt. Ich hatte mir in dieser Saison bereits eine Partie des SVS angeschaut, der damals sehr dominant aufgetreten ist. Für uns ist es aktuell aber zweitrangig, gegen wen wir spielen. Wir müssen auf uns schauen, benötigen dringend ein Erfolgserlebnis.

Worauf wird es ankommen, um gegen Sandhausen möglichst einen Dreier zu holen?

Zimmermann: Wenn wir am Samstag an die Leistung aus dem Pokalspiel anknüpfen und in allen Bereichen noch einmal eine Schippe drauflegen, bin ich guter Dinge.

Der OFC belegt aktuell Rang 14, der zum Klassenverbleib reichen kann, aber nicht muss. Wie bewertest Du die aktuelle Tabellensituation?

Zimmermann: Diese Tatsache können wir nicht wegdiskutieren, wollen aber auch nicht permanent darüber sprechen. Es geht jetzt einzig und alleine darum, dass wir am Ende über dem Strich stehen und den Klassenverbleib aus eigener Kraft sichern. Das sind wir unseren Fans und der Stadt schuldig.

Worauf wird es ankommen, um am Saisonende einen sicheren Nichtabstiegsplatz zu belegen?

Zimmermann: Wir haben uns in vielen Bereichen schon verbessert, erzielen aber noch nicht die Ergebnisse. Wir müssen Punkte sammeln, um aus der Gefahrenzone herauszukommen. Damit sollten wir schnellstmöglich anfangen.

Dein Team verpasste in dieser Woche durch das 2:3 nach Elfmeterschießen gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz den Einzug in das Endspiel um den Hessenpokal. Wie bewertest Du die Partie?

Zimmermann: Wir waren sehr gut im Spiel, hatten eine gute Box-Besetzung und viel Druck aufgebaut. Im zweiten Spielabschnitt hat vieles von dem gestimmt, was wir uns vorgenommen haben. Wir waren dem Führungstreffer näher als der Gegner, standen nach dem Elfmeterschießen aber leider mit leeren Händen da.

Durch einen Finalsieg hätte sich der OFC, der eine große Pokaltradition besitzt, für den DFB-Pokal qualifizieren können. Wie sehr schmerzt das Ausscheiden?

Zimmermann: Es tut schon weh, weil wir am Anfang der nächsten Saison kein mögliches Highlight-Spiel im DFB-Pokal haben werden. Finanziell hätte dem Verein die Teilnahme am DFB-Pokal auch gut zu Gesicht gestanden. Es sind schon einige Parameter, die nicht ganz so leicht zu verdauen sind.

Fürchtest Du, dass dieser erneute Rückschlag auch Auswirkungen auf den Saisonendspurt haben wird?

Zimmermann: Natürlich waren die Jungs nach dem Pokal-Aus niedergeschlagen, haben das aber inzwischen abgeschüttelt und richten den Blick nun positiv nach vorne.

Durch die Doppelbelastung stand vor dem Spiel gegen den SV Sandhausen wohl die Regeneration im Mittelpunkt. Wie hast Du das Team vorbereitet?

Zimmermann: Ich führe viele persönliche Gespräche mit den Spielern. Wir haben am Samstag erneut ein Heimspiel, wollen nicht nur uns, sondern auch die Fans, die uns immer unterstützen, mit einem Sieg belohnen.

Der OFC befindet sich in einer sportlich schwierigen Situation. Warum hast Du Dich für dennoch für die Kickers entschieden?

Zimmermann: Ich war als Spieler und später als Trainer einige Male am Bieberer Berg zu Gast. Ich kenne den Verein aus eigener Erfahrung. Kickers Offenbach ist ein Traditionsverein, der nach Höherem lechzt. Im Fußball-Westen hat beispielsweise Rot-Weiss Essen auch viele Jahre gebraucht, um aus der Regionalliga herauszukommen. Das ist aber Zukunftsmusik. Die neue Aufgabe ist spannend und ich bin davon überzeugt, dass sie auch machbar ist. Ich musste für den neuen Job nicht lange überlegen.

Das Auftaktprogramm unter Deiner Regie hätte kaum schwieriger ausfallen können. Wo hast Du zunächst den Hebel angesetzt?

Zimmermann: Vor dem ersten Spiel gegen SG Sonnenhof Großaspach ging es mir nicht darum, alles umzukrempeln. Wir benötigen eine klare Struktur und Stabilität. Wir haben insgesamt zu viele Gegentore kassiert, müssen daran weiter arbeiten.

Du warst zuvor beim Trainer beim FC Carl Zeiss Jena, hast viele Jahre die U 21 des 1. FC Köln betreut und warst zuletzt beim Halleschen FC tätig. Wie gut kennst Du schon die Regionalliga Südwest?

Zimmermann: Ich kenne ein paar Vereine aus meiner persönlichen Vergangenheit, habe mir einige Spiele in der Regionalliga Südwest angeschaut. Außerdem habe ich mit einigen Trainerkollegen und Spielern, die ich kenne, vorher gesprochen.

Dein Vertrag beim OFC läuft bis zum Saisonende. War das eine bewusste Entscheidung, um sich zunächst einmal gegenseitig kennenzulernen?

Zimmermann: Von der Vereinsseite war das der Wunsch. Ich habe damit kein Problem und werde alles dafür tun, damit wir unsere Ziele erreichen.

Autor: Peter Haidinger/MSPW



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