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RLSW Regionalliga Südwest GmbH

Statement der Regionalliga Südwest zur Regionalliga-Reform

Im Rahmen der Abstimmungsveranstaltung zur Regionalliga-Reform am 29.06.2026 haben sich die Vereine der Regionalliga Südwest sowie die Dritt- und Oberligisten aus dem Verbandsgebiet einstimmig für eine Reform der Regionalligen ausgesprochen. Das gemeinsame Ziel bleibt unverändert: Alle Meister der Regionalligen sollen künftig direkt in die 3. Liga aufsteigen.


Aus diesem Grund erhielt das Regionenmodell von den Südwest-Vereinen über 93 % der Stimmen und somit eine deutliche Mehrheit. Das Modell verbindet dieses sportliche Ziel mit einer langfristig tragfähigen und ausgewogenen Ligastruktur.


Das Regionenmodell setzt den Reformprozess konsequent fort, der bereits mit dem einstimmigen Beschluss des DFB-Bundestags im Jahr 2018 eingeleitet wurde. Damals wurde der Weg auf vier Regionalligen beschlossen. Mit der Gründung der Regionalliga Südwest und der damit verbundenen Aufspaltung des Regionalverbands Süd sowie der Fusion mit dem Regionalverband Südwest wurde ein wesentlicher Teil dieser Neuordnung zuvor bereits umgesetzt. Auch der Verzicht auf einen potenziellen zweiten Aufstiegsplatz im Jahr 2018 unterstützte als Zugeständnis der Regionalliga Südwest die angedachte Reform. Das Regionenmodell führt diesen eingeschlagenen Weg nun konsequent fort und schafft gleichzeitig die Voraussetzung dafür, dass künftig alle vier Regionalligameister direkt in die 3. Liga aufsteigen können.


Für die Vereine der Regionalliga Südwest ist das Regionenmodell deshalb eine sportlich faire, organisatorisch tragfähige und langfristig nachvollziehbare Lösung. Es verbindet die notwendige Weiterentwicklung der Regionalligen mit einer klaren Perspektive für Vereine, Fans und den gesamten Unterbau des deutschen Fußballs.


Die deutliche Zustimmung der Vereine der Regionalliga Südwest zeigt, dass viele Klubs diesen Weg für den überzeugendsten halten, um den Grundsatz „Meister müssen aufsteigen“ dauerhaft zu verwirklichen.

Die Regionalliga Südwest hat somit einen klaren Auftrag seitens ihrer Vereine erhalten und wird sich dementsprechend auch weiterhin konstruktiv in den bundesweiten Austausch einbringen, mit dem Ziel, eine sportlich faire und langfristig tragfähige Lösung für den deutschen Fußball zu entwickeln.

Q&A Regionalliga-Reform
 

Warum haben sich die Südwest-Vereine mehrheitlich für das Regionenmodell ausgesprochen?


Weil die Vereine eine Reform wollen, die den direkten Aufstieg aller Regionalligameister ermöglicht und gleichzeitig den bereits begonnenen Reformprozess konsequent weiterführt. Aus Sicht der Mehrheit erfüllt das Regionenmodell diese beiden Ziele am besten.


Sollten alle Meister direkt aufsteigen?


Ja. Das war und ist das gemeinsame Ziel. Deshalb haben sich die Vereine der Regionalliga Südwest ausdrücklich für eine Reform ausgesprochen.


Warum wird das Regionenmodell für den besseren Weg gehalten?


Das Regionenmodell setzt den Reformprozess fort, den der DFB-Bundestag bereits 2018 einstimmig beschlossen hat. Damals wurde der Weg auf vier Regionalligen eingeschlagen. Mit der Bildung der Regionalliga Südwest wurde ein wesentlicher Teil dieser Neuordnung zuvor bereits umgesetzt. Dazu war es notwendig, den Regionalverband Süd aufzuspalten und mit dem Regionalverband Südwest zu vereinen. Das Regionenmodell vollendet diesen Reformschritt nun in gleicher Weise in den übrigen Regionen und schafft gleichzeitig vier direkte Aufsteiger in die 3. Liga. Aus unserer Sicht ist das der konsequenteste und nachhaltigste Weg.


Hat die Regionalliga Südwest die Reform verhindert?


Nein. Die Regionalliga Südwest hat sich über den gesamten Reformprozess hinweg konstruktiv für eine Weiterentwicklung der Regionalliga-Struktur eingesetzt. Ziel war und ist es, eine sportlich faire und langfristig tragfähige Lösung zu schaffen, die den direkten Aufstieg aller Regionalligameister in die 3. Liga ermöglicht.


Sind die Vereine aus dem Südwesten die Blockierer?


Nein. Unterschiedliche Mehrheiten gehören zu einem demokratischen Entscheidungsprozess. Die Südwest-Vereine haben sich mit großer Mehrheit für ein Reformmodell ausgesprochen, das ebenfalls vier direkte Aufsteiger vorsieht.


Warum haben sich so viele Vereine aus dem Südwesten für das Regionenmodell entschieden?


Viele Vereine sehen darin die konsequentere Lösung. Das Regionenmodell setzt den bereits 2018 beschlossenen Reformprozess fort und verbindet den direkten Aufstieg aller Meister mit einer klaren und langfristig tragfähigen Ligastruktur. Deshalb haben sich 27 der 29 abstimmenden Vereine aus dem Südwesten für dieses Modell entschieden.


Spielte die Staffelstärke in einem möglichen Kompassmodell bei der Entscheidungsfindung eine Rolle?


Nein. Da die Mehrheit der Vereine das Regionenmodell als organisatorisch tragfähige und langfristige Lösung ansieht, erfolgte die Abstimmung unabhängig davon, mit welcher konkreten Staffelstärke ein Kompassmodell umgesetzt worden wäre. Zudem wurden die Vereine bereits im April im Rahmen einer Informationsveranstaltung darüber informiert, dass die finale Festlegung auf eine Staffelgröße, wie auch die Klärung anderer offener Fragestellungen (Trägerschaft, Anzahl Qualifikationsstartplätze, Zulassungskriterien usw.), noch erfolgen müsse.


Wie geht es jetzt weiter?


Wir hoffen weiterhin auf eine Lösung, die von möglichst vielen Vereinen getragen wird und den direkten Aufstieg aller Regionalligameister dauerhaft sicherstellt. Dieses gemeinsame Ziel sollte auch im weiteren Prozess im Mittelpunkt stehen.

Stand: 30.06.2026





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